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Fondsportrait

Solarfonds Japan

  • Platzierung abgeschlossen
  • Publikums-AIF als reines Eigenkapitalinvestment
  • ca. 6 MW Projektportfolio mit vier einzelnen Solarparks
  • durchschnittlicher Energieertrag ca. 1.300 kWh/kWp
  • Vergütungssystem nach deutschem Vorbild

Die Sachwerte

Der Fonds soll in vier bereits feststehende Solarparks mit insgesamt rund 6 MW Leistung im Umfeld der Stadt Osaka investieren. Drei der Solarparks sind bereits in Betrieb, der vierte Park steht kurz vor der Fertigstellung. Durch die Streuung der Investition auf vier Solarparks unterschiedlicher Größe und Standorte ergibt sich eine entsprechende Risikodiversifizierung. Dabei sollen die Grundstücke nicht gepachtet, sondern gekauft werden. Der Fonds verzichtet außerdem auf die Aufnahme von Fremdkapital und ist somit unabhängig von Kreditgebern. Der erste Solarpark "Arida" wurde bereits Anfang April 2016 in Betrieb genommen.

Japan beschleunigt seine Energiewende

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat den Japanern die Risiken der Atomkraft vor Augen geführt. Die Abhängigkeit von Atomstrom und von teuren Energieimporten soll daher in den kommenden Jahren verringert und die Energieversorgung umgebaut werden. Besonders für die Photovoltaik sieht man große Entwicklungschancen, denn die Sonneneinstrahlung liegt vor allem im Süden um rund 30 % höher als in Deutschland.

Nach deutschem Vorbild hat die japanische Regierung im Jahr 2012 eine Einspeisevergütung eingeführt. Seither gelten dort das Umlageverfahren und das Prinzip der vorrangigen Netzeinspeisung für Erneuerbare Energien. Damit soll eine kostendeckende Vergütung der Solarstromerzeugung gewährleistet sein. Für Japan sprechen auch schnelle Genehmigungsverfahren, transparente Investitionsregelungen und hohe Rechtssicherheit. Das stabile wirtschaftliche und politische Umfeld schafft hohe Planungssicherheit.

Bis 2030 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion bei mindestens 20 % liegen und sich damit gegenüber dem aktuellen Stand verdoppeln. Prognosen gehen in diesem Zeitraum von einem Photovoltaik-Ausbau von über 35 GW aus.

Die Initiatorin und das Fondskonzept

Die Initiatorin ist eine auf Erneuerbare Energien spezialisierte Fondsgesellschaft, die bisher rund 300 Mio. Euro von institutionellen und privaten Anlegern investiert hat. Die Verwaltung und das Risiko-Controlling übernimmt die hauseigene Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Baden-Württemberg.

Der Solarfonds Japan wird zu 100 % mit Eigenkapital finanziert, d. h. es fallen keine Fremdfinanzierungs­kosten an. Die geplante Laufzeit beträgt 20 Jahre. Der Fonds ist als Publikums-AIF (Alternativer Investmentfonds) im Bereich Solarenergie konzipiert. Als AIF unterliegt der Fonds den strengen Kapitalmarktregeln des Kapitalanlagegesetzbuches.

 

Foto: HEP Capital

Eckdaten

Fondsvolumen =  2.085.000.000 JPY
Eigenkapital = 100 %
Mindestbeteiligung = 1.000.000 JPY
kleinste Stückelung = 100.000 JPY
Agio = 5 % Agio
Haftung = 100 Euro je 100.000 JPY
Errichtung = ab 2015
Einzahlung = 100 %
Einkunftsart = Gewerbe
     
Bitte beachten: Das Beteiligungsangebot richtet sich an Anleger, die sich an einem langfristigen Investment beteiligen möchten und sich der Risiken einer unternehmerischen Beteiligung bewusst sind. Die Beteiligung ist nur für Anleger geeignet, die bei unerwartet negativer Entwicklung einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals hinnehmen können. Die prognostizierten Ausschüttungen dürfen nicht mit Zinszahlungen verwechselt werden.