Umweltfinanz Logo

19. Feb. 2010: Neuer "Solarfonds Spremberg" - 5,3 MWp in der Lausitz

Das Solarkraftwerk "Spremberg" mit 5,3 MWp soll auf einer ehemals militärisch genutzten Konversionsfläche südlich von Cottbus errichtet werden. Bereits im März soll mit dem Bau begonnen werden, die Inbetriebnahme könnte bis Ende April erfolgen und ist auf jeden Fall bis Ende Juni vertraglich fixiert. Die Baugenehmigung liegt vor und alle technischen Planungen sind abgeschlossen. Verbaut werden TüV-zertifizierte kristalline Module und Wechselrichter von SMA.

Der "Solarfonds Spremberg" kann kurzfristig errichtet werden und sich damit noch die aktuell attraktive Vergütung sichern. Eine Beteiligung ist ab sofort ab 10.000 Euro zzgl. 5 % Agio möglich. Anleger sollen über die Laufzeit von 20 Jahren Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 261 % erhalten (inkl. Rückzahlung der Einlage). Bis zum Jahr 2024 ist die Beteiligung laut Prognose komplett steuerfrei.

Hintergrund
Das Bundesumweltministerium hat aktuell sein Eckpunktepapier zur Anpassung der Photovoltaik-Einspeisetarife an die gesunkenen Modulpreise vorgestellt. Darin wird der Ausbau der Photovoltaik als Erfolgsgeschichte gewürdigt sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz als Garant für Investitionssicherheit bestätigt. Aufgrund der stark gefallenen Einkaufspreise bei Solarmodulen ist für Freiflächenanlagen in Deutschland geplant, die Vergütung zum 1. Juli 2010 um weitere 15 % zu senken, für Solarkraftwerke auf landwirtschaftlich nutzbaren Flächen evtl. sogar um 25 %. Einige bereits fest geplante Photovoltaikprojekte werden sich aufgrund der herrschenden Unsicherheit verzögern. Andere können ggf. nicht mit Sicherheit bis zum Stichtag in Betrieb genommen werden.

Quellen: HEP Kapital, umweltfondsvergleich.de, BMU

Weiterführende Informationen: